Die Russlanddeutschen – Deutsche Kultur und Sprache im Gepäck

Russlanddeutsche Spätaussiedler gehören zur größten Migrantengruppe in Deutschland. Nachfolgend beleuchten wir diese Thematik etwas näher und zeigen auf, wie wir bei Orbis Fachübersetzungen den Neuankömmlingen in ihrem neuen Lebensabschnitt helfen können.

Sie haben sich seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in verschiedenen Regionen des Russischen Reichs angesiedelt. Zunächst in Dörfern an der Wolga, im Schwarzmeergebiet, im Kaukasus, später dann in Sibirien und Mittelasien. Zwischen 1950 und 2014 sind knapp über 4.500.000 dieser Russlanddeutschen und ihre Angehörigen als Spätaussiedler in die Bundesrepublik zurückgekehrt. Auch heute wandern noch einige Spätaussieder aus Russland nach Deutschland. Wir bei Orbis Fachübersetzungen haben mit der russischen Sprache tagtäglich zu tun, da auch einige unserer Mitarbeiter diese Sprache professionell beherrschen. Gerne stellen wir unsere Kenntnisse und Erfahrungen zur Verfügung, um unsere Kunden bestmöglich bei jeglicher Art von beglaubigten Übersetzungen amtlicher Dokumente zu unterstützen.

Die Sprache der Russlanddeutschen

Die ersten Einwanderer mussten vieles auf ihrem Weg nach Russland zurückliegen lassen. So war ihre deutsche Kultur und Sprache meistens das Einzige, was sie mitgenommen haben. Die Vielzahl an verschiedenen Dialekten, welche die Siedler aus den verschiedenen deutschen Herkunftsregionen mitbrachten, war dabei besonders auffällig. Diese Dialekte reichten vom Schwäbischen, Badischen, Elsässischen, Hessischen oder Bayerischen bis hin zum niederdeutschem „Plattdeutsch“. Der russische Einfluss von Sprache und Kultur war jedoch aufgrund der dichten Ansiedlung von Deutschen zunächst sehr gering, weshalb man die deutschen Dialekte weiterhin in den Dörfern sprach und danach lebte. Innerhalb von Generationen schwand dieser deutsche Sprachgebrauch jedoch zunehmend, auch aufgrund der Ansiedlung in den Städten, in denen regelmäßiger Sprachkontakt mit der russischen Bevölkerung stattfand. Mit der Etablierung der Sowjetunion erfolgte auch im Bereich der Sprache und Kultur eine „Russifizierung“. Heutige Generationen von Spätaussiedlern sprechen zum Teil kein Deutsch mehr oder nur noch sehr wenig. Um diesen neuen Lebenseinstieg in Deutschland für die Spätaussiedler möglichst zu vereinfachen, helfen wir bei Orbis Fachübersetzungen gerne weiter und bieten beglaubigte Übersetzungen für Dokumente, Zeugnisse, Verträge, Urkunden und Abschlüsse aus dem Ukrainischen, Russischen, Kasachischen und allen weiteren Sprachen der ehemaligen Sowjetunion ins Deutsche an.